Suchtprobleme bei Personal und Patienten erkennen und deren professioneller Umgang damit

By |

Aufgrund der demografischen Entwicklung wird es in Deutschland künftig mehr Menschen mit Suchterkrankungen im fortgeschrittenen Alter geben. Wenn auch im Durchschnitt der Konsum von Alkohol und Tabak im höheren Alter zurückgeht, so sind Substanzmissbrauch und -abhängigkeit in dieser Altersgruppe inzwischen keine Seltenheit mehr. Bei über 60-Jährigen stehen Alkohol und Medikamente als Suchtmittel im Vordergrund. Im Alter reagiert der Körper auf Medikamente und Alkohol sensibler. Ein Trinkverhalten, das über viele Jahre ohne augenscheinliche Nebenwirkungen blieb, kann nun Folgen haben, die zunächst nicht mit dem Alkohol in Verbindung gebracht werden. Die Kombination von Alkohol mit Medikamenten kann zu erheblichen Wechselwirkungen führen.

Pflegekräfte nehmen extrem viel Antidepressiva: Während der Durchschnittsdeutsche 14 Tagesdosen im Jahr erhält, sind es bei den Pflegepersonen 22 Dosen – 59 Prozent mehr. Differenziert man weiter innerhalb der Pflegeberufe, so ergibt sich ein spürbarer Unterschied zwischen Mitarbeitern in Krankenhäusern und Altenpflegeeinrichtungen. (Vgl. www.pflegen-online.de v. 29.07.2019)

Schwerpunkte:

  • Was passiert in unserem Gehirn?
  • Abhängigkeit im Alter: Ursachen und Symptome
  • Was können Pflegekräfte tun?
  • Medikamente: zu hoch dosiert und zu lange genommen Alkohol: Wo ist die Grenze?
  • Pflege von alkohol- und medikamentenabhängigen Pat./ Bew.
  • Abhängigkeit beim Pflegepersonal – Prävention und Unterstützung

Dauer: 8.00 Uhr- 14.00 Uhr
Kosten: 70,00 € pro Teilnehmer zzgl. 19 % MwSt.