Professionelle Pflege von Pat./ Bew. mit einer HIV/ AIDS-Erkrankung

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Die Lebenserwartung von Menschen mit HIV ist heutzutage deutlich gestiegen. Laut dem Robert-Koch-Institut sind mehr als die Hälfte der Infizierten in Deutschland älter als 50 Jahre. AIDS steht für „Acquired Immune Deficiency Syndrome“, also ein erworbenes Immundefektsyndrom. AIDS wird durch das HI-Virus (HIV) ausgelöst. Dieses führt zu einer Immunschwäche und zu Sekundärinfektionen (auch opportunistische Infektionen genannt) sowie zu Tumoren.

Erkrankte können heute jahrzehntelang mit der Immunschwäche Aids leben. Sie kommen zunehmend in ein Alter, wo sie Pflege benötigen. Doch das Stigma sei noch sehr groß, und oft herrscht beim Pflegepersonal ein veraltetes Bild von der Krankheit vor.

Schwerpunkte

  • Was ist HIV, was ist Aids?
  • Wie wird HIV übertragen?
  • Was gilt es bei HIV und AIDS zu beachten?
  • Umgang mit erkrankten Pat./Bew.
  • Was tun bei Möglichen Kontakt mit infizierten Pat./ Bew.
  • Infektionsprophylaxe
  • Beratung und Begleitung von Pat./ Bew. und ihrer Angehörigen

Datum: 04.09.2018
Dauer: 08:00 Uhr bis 14:00 Uhr
Kosten: 60,00 € zzgl. 19 % MwSt

Wertschätzende Kommunikation in der Pflege; Schulung der Selbstwahrnehmung im Praxisteil

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Inhalt/Ziele:

Aufgrund der ansteigenden Forderungen, stellt die Kommunikation eine sehr große Herausforderung für die Pflegekräfte dar.

Kommunikation ist der Austausch von Botschaften oder Informationen zwischen Personen. Als Kommunikationskanäle werden die Sprache einerseits sowie die Körpersprache (nonverbale Kommunikation), z. B. Mimik, Gestik, Blickkontakt, räumliche Distanz verwendet. Sprache ermöglicht den Ausdruck eigener Gefühle, Gedanken, Wünsche und Pläne und das Verstehen von Gefühlen, Gedanken, Wünschen und Plänen anderer Menschen.

Kernelement der wertfreien Kommunikation ist es, klar und verständlich unser Anliegen auszudrücken und zugleich das Anliegen des Gegenübers wahrzunehmen, auch wenn er anderer Meinung ist.
Ziel des Seminars ist es, den Pflegekräften, die notwendigen Fähigkeiten und das notwendige Wissen für eine wertschätzende Kommunikation zu vermitteln.

Schwerpunkte:

• Grundlagen der Kommunikation
• Respektvolles Miteinander
• Kommunikation mit Kollegen
• Kommunikation mit Angehörigen
• Kommunikation mit Patienten/Bewohnern

Datum: 01.02.2018
Dauer: 8.00 Uhr- 15.00 Uhr

Kosten: 60,00 € zzgl. 19 % MwSt

Sterbebegleitung in der Pflege

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Inhalt

Die Betreuung Sterbender ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Vor allem dann, wenn Betroffene über die medizinische und pflegerische Versorgung hinaus liebevoll und individuell in ihrer letzten Lebensphase unterstützt werden. Sterbebegleitung ist nicht von vornherein auf das höhere Lebensalter beschränkt, sondern betrifft zunächst einmal alle Altersgruppen einer Gesellschaft. Allerdings zeichnet sich ab, dass aufgrund der demografischen Entwicklung das Thema Sterben eine stärkere Relevanz erfährt, wenn immer mehr Menschen ein hohes Lebensalter erreicht haben. Da mit zunehmendem Alter auch die Wahrscheinlichkeit steigt, in ein Pflegeheim überzusiedeln, werden Heime faktisch immer mehr Orte der letzten Lebensphase von Menschen.

Schwerpunkte

  • Das Recht auf ein menschenwürdiges Sterben
  • Bedürfnisse sterbender Menschen
  • Formen der Sterbebegleitung
  • Umgang mit Sterben und Tod
  • Auseinandersetzung mit Trauer
  • Sterbehilfe: Gesetzgebung in Deutschland
  • Selbstpflege

Datum: 19.02.2018 / 27.11.2018
Dauer: 8.00 Uhr- 14.00 Uhr
Kosten: 60,00 € zzgl. 19 % MwSt.

Stressbewältigung und Psychohygiene – Belastungen reduzieren

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Inhalt

Es ist höchste Zeit, wirksame Wege zur Stressbewältigung kennenzulernen! Das ist spätestens dann der Fall, wenn Sie sich auch nach einem langen Wochenende oder nach Ihrem Urlaub nicht erholt fühlen. Wenn Sie schon bei kleinen Ärgernissen aus der Haut fahren oder sich am liebsten den ganzen Tag unter der Bettdecke verkriechen möchten.

Nehmen Sie es als Warnzeichen, wenn Sie reizbar sind, aggressiv oder weinerlich, wenn Sie sich nicht mehr konzentrieren können und wenn Sie immer wieder unnötige Fehler machen. Auch chronische Kopfschmerzen und Herz-Kreislauf-Beschwerden zeigen Ihnen an: Stopp, hier muss ich innehalten und etwas gegen den tun. (Vgl. www.technikerkrankenkasse.de v. 15.08.16)

Schwerpunkte

  • Definition und Bedeutung von Stress
  • Körperliche Stressreaktionen und deren Auswirkung auf die Gesundheit
  • Akute körperliche Stressreaktionen
  • Gelassen und sicher im Stress
  • Stressbewältigung – Gleichgewicht zwischen Arbeit und Entspannung

Datum: 20.02.2018 /06.11.2018
Dauer: 08:00 Uhr-15:00 Uhr

Umgang mit belastenden Lebensumständen

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Stehaufmännchen – sicher kennen Sie diese Spielzeugfiguren noch aus Ihrer Kindheit. Egal, wie sehr Sie versucht haben, die Männchen aus dem Gleichgewicht zu bringen: Der tiefe Schwerpunkt oder eine Rückholfeder haben sie schnell wieder auf die Beine gebracht.

Wäre es nicht schön, eine solche Rückholfeder nicht nur im Spiel, sondern auch im realen Leben zu haben? So, dass uns Anforderungen, Stress, Rückschläge und Krisen nur kurzfristig aber nicht dauerhaft aus dem Gleichgewicht bringen?

Die Psychologie nennt die Fähigkeit, widrigen Bedingungen zu trotzen, Resilienz. Resiliente Menschen verfügen über psychische und mentale Widerstandskraft. Sie bleiben auch in schwierigen Situationen handlungsfähig, weil sie sich auf das konzentrieren, was sie beeinflussen können. Angesichts vielfältiger psychischer Belastungen im Berufs- und Privatleben gewinnt die Fähigkeit, sich von diesen nicht aus dem Gleichgewicht bringen zu lassen, zunehmend an Bedeutung. (Vgl. http://www.martin-luitjens.de/ v. 08.08.17)

Schwerpunkte

  • Umgang mit belastenden Lebensumständen
  • Sich seiner „Selbst“ bewusst sein
  • Bedingungen, welche zur Förderung seelischer und körperlicher Gesundheit beitragen
  • Praxisteil: Entspannungsübungen

Datum: 21.02.2018
Dauer: 08:00 Uhr bis 14:00 Uhr
Kosten: 60,00 € zzgl. 19 % MwSt

Lagerungstechniken- und Kontrakturenprophylaxe in der Pflege

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Inhalt/Ziele

„Als Pflegende treffen wir auf Menschen, die durch Krankheit ein Selbstfürsorgedefizit erlitten haben. Unser professioneller pflegerischer Auftrag ist es nun u. a., die Ressourcen unserer Bew./Pat. zu erkennen und zu fördern. Pflege sollte nicht defizitorientiert sein, auch wenn die meisten Menschen wegen ihres Defizits unsere professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. (Vgl. Wagner, Uwe (2012): Positionierung: Lagerung und Positionswechsel; 1. Auflage, München: Elsevier-Verlag.
Die alltägliche Pflegepraxis zeigt, dass es immer noch große Wissenslücken im Bereich der Lagerungsmöglichkeiten gibt. Die richtige Lagerung fördert das Wohlbefinden des Patienten und unterstützt den Genesungsprozess.

Im Seminar werden verschiedene Lagerungstechniken besprochen, welche prophylaktische Maßnahmen zur Verhinderung von Kontrakturen mit einschließen..

Schwerpunkte

  • Lagerungstechniken
  • beeinflussende Faktoren
  • Prinzipien einer guten Lagerung (korrekte Hüftabknickung, Positionierung des Kopfes, Positionierung der Schulter etc.); Lagerungsfehler
  • Was versteht man unter einer Kontraktur?; Ursache von Kontrakturen
  • Grundlagen prophylaktischen Handelns in der Pflege
  • Erfassen des Kontrakturrisikos/ Dokumentation
  • Lagerungstechniken in der Praxis-Übungsteil

Datum: 27.02.2018
Dauer: 8.00 Uhr- 15.00 Uhr
Kosten: 60,00 € zzgl. 19 % MwSt