Psychosoziale Unterstützung von Kind und Eltern in der außerklinischen Intensivpflege

By 1. Oktober 2019

„Intensivpflichtige Kinder leben nach der klinischen und rehabilitativen Versorgung in ihrem häuslichen Umfeld oder in einer Pflegeeinrichtung, und werden von Angehörigen und/oder Pflegekräften betreut. Es handelt sich um Patienten, die auf das Tracheostoma und zeitweise oder dauerhaft auf maschinelle Beatmung angewiesen sind. Die Pflege dieser Kinder ist anspruchsvoll. Das Kind rückt mit seiner Erkrankung in den Mittelpunkt des Familienalltags. Das Zuhause wird zu einem Ort medizinischer Versorgung. Die Eltern haben eine große Verantwortung, die sie oft als Stress empfinden. Die Pflege eines beatmeten Kindes hat physische, psychische, emotionale, soziale und finanzielle Auswirkungen auf die Familie.“ (Vgl. www.https://publikationen.uni-tuebingen.de v. 30.07.2019)

Neben der Pflege des Kindes, spielt die psychologische Bereuung des kleinen Patienten und der Familie eine nicht unerhebliche Rolle. Dazu gehören eine wertschätzende Kommunikation, Empathie und Verständnis von Seiten des Pflegepersonals.

Schwerpunkte:

  • Kommunikation mit Mitarbeitern; Kommunikation mit Eltern; Kommunikation mit den Kindern
  • Berührung als Form der nonverbalen Kommunikation
  • Psychosoziale Unterstützung der Familie durch: Umgang mit der Angst des Kindes; Einbeziehung der Eltern in den Pflegeprozess; Begleiten der Eltern; Einbeziehen der Geschwister

Dauer: 08:00 Uhr-14:00 Uhr
Kosten: 70,00 € zzgl. 19 % MwSt.