Umsetzung Expertenstandard Mobilitätsförderung und Sturzrisiko

By 15. August 2018

„Der Expertenstandard „Erhaltung und Förderung der Mobilität in der Pflege“ setzt den Fokus auf ein zentrales Anliegen in der Pflege. Wer mobil ist, kann am Leben teilnehmen, genießt Abwechslung und Lebensfreude. Pflegende können hierbei viel dazu beitragen: Sie müssen einschätzen, wie mobil ein Pflegebedürftiger noch ist, welche Hilfen er braucht und wie das Ziel einer möglichst weitgehenden Mobilisation zu erreichen ist. Das verlangt von ihnen spezifische Kenntnisse, pflegerisches Know-how und eine fachlich gute Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen.“ (Vgl. S. Hellmann; R. Rösslein (2016): Expertenstandard Erhaltung und Förderung der Mobilität; 1. Auflage, Hannover: Brigitte Kunz-Verlag)

Jedes Jahr erleiden in Deutschland rund 100.000 über 65-Jährige bei Stürzen einen Hüftbruch. Dies bedeutet neben Schmerzen auch einen großen Verlust an Lebensqualität sowie eine teilweise dauerhaft eingeschränkte Mobilität. Etwa die Hälfte dieser Menschen erlangt ihre ursprüngliche Beweglichkeit nicht mehr zurück. 20% der Betroffenen werden auf Dauer pflegebedürftig. (Vgl. http://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.de v. 27.08.19)

Schwerpunkte

  • Mobilität einschätzen
  • Maßnahmen planen und koordinieren
  • Der individuelle Maßnahmenplan zur Erhaltung und Förderung der Mobilität
  • Ursachen für die Sturzgefahr im Alter
  • Pflegerische Maßnahmen zur Sturzprävention
  • Sturzgefahren erkennen
  • Sturzfolgerisiken
  • Module einer umfassenden Sturzprävention
  • Praxisteil: Ergotherapie

Dauer:   8:00 Uhr- 14:00 Uhr
Kosten: 60,00 € zzgl. 19 % MwSt.